Noch gibt es kein offizielles Statement von Facebook.
Aber es wird davon ausgegangen, dass Mitglieder des Sozialen Netzwerks bald ihre eigenen QR-Code erstellen können.
Über QR-Codes, die schnell und einfach über eine Handykamera ausgelesen werden können, berichtete ich bereits im Januar im Artikel über Barcode Scanning.
Dies kann als weiterer Schritt hin zum “Internet of Things” gesehen werden, das die Onlinewelt mit der physikalischen Welt verbindet.
Auch kommt dies der Personenerkennung näher, indem praktisch möglich, QR-Codes auf Bekleidung gedruckt werden könnten.
Werden diese gescannt, wird man zum Facebook Profil weitergeleitet, falls die Technik der automatischen Gesichterkennung noch nicht ganz ausgereift ist.
Das Barcode Scanning, das jedem bekannt sein dürfte, findet nun auch seinen Weg ins mobile Web.
Lange Zeit schon stößt man auf den Begriff “Internet of Things” in zahlreichen Artikeln über Zukunftstrends und Entwicklungen. “Internet of Things” meint eine Zeit in der nahezu alle Objekte mit RFID-Chips, Barcodes, etc. ausgestattet sind, die, untereinander verknüpft, ständig und intelligent Informationen miteinander austauschen.
Durch den Erfolg der letzten Generation von Smartphones, die oftmals mit Barcode-Scannern ausgestattet sind, kann eine Bewegung, hin zum “Internet of Things”, starten, die die breite Masse erreicht.
Barcodes sind im Gegensatz zu RFID-Chips kostengünstig und können somit schnell Verbreitung finden. Populär ist bsp. zurzeit der QR-Code (siehe u.a. Google’s “Favorite Places”), der Informationen bereithält, die man mit seinem Smartphone scannen kann. Meist sind Internetlinks hinterlegt, auf die sofort zugegriffen werden kann.
Schaut man nach Japan ist Barcode Scanning bereits etabliert, da man dort sein Mobiltelefon für nahezu alles verwendet, bis hin zum Bezahlen.
Der Vorteil liegt sicherlich beim Scannen von Produkten. So ist es möglich, den günstigsten Preis für ein Produkt herauszufinden. Dank des mobile Webs und Geo-Tagging kann dem User das Geschäft in seiner Nähe angezeigt werden, wo er dieses Produkt zum günstigsten Preis findet.
Gerade dieser bequeme und nützliche Preisvergleich sollte vor allem hier in Deutschland viele Menschen überzeugen.
Google ist sich sicher – das mobile Web ist die Zukunft. Und um die Herrschaft der Suche nicht an neue, innovative Mitbewerber zu verlieren, startet Google selbst mit Innovationen, um von Anfang an die mobile Suche zu dominieren.
Um die reale Welt etwas weiter mit dem Netz zu verbinden, startet Google jetzt mit dem „Favorite Places“ Programm:
Sticker mit QR-Codes werden an zahlreiche lokale Geschäfte verschickt. Die Inhaber können diese Sticker an Ihre Fenster usw. anbringen. Werden diese QR-Codes mit einem Smartphone wie bsp. dem iPhone gescannt erhällt der Nutzer verschieden Informationen wie Öffnungszeiten, Bilder, Bewertungen, oder sogar Gutscheine, die dann geladen und vorgezeigt werden können.
Desweiteren wurde am 3. Dezember auf der CNBC Show “Inside the Mind of Google” eine neue Technologie vorgestellt: Visual Search
In diesem Video (ab 3:30) wird Visual Search kurz präsentiert:
Mit Visual Search soll es möglich sein anhand von einem Foto eine Suche zu starten. Konkret heißt das: Man fotografiert mit seinem Handy bsp. einen Bahnhof in Chicago und erhällt Zugverbindungen, Preise, Wettervorhersagen etc. Oder aber man fotografiert ein Produkt, um Preisinformationen zu bekommen, ein Gebäude, um historische Hintergrundinformationen zu erfahren, eine Person, um das Facebook-Profil zu sehen, usw. Zwar ist diese Technologie noch in Entwicklung, doch sind die Möglichkeiten gigantisch.
Auch ging am 7. Dezember der offizielle Google Mobile Blog online. Der sehr interessante Artikel zum Start beschreibt eine neue Ära, die 3 neue verschiedene Arten der mobilen Suche per Handy umfasst:
Die Suche per Stimme (über das Mikrofon),
die Suche bezogen auf die nähere Umgebung (per GPS und Kompass),
und die Suche über die Sicht (per integrierter Kamera).
All das ist durch die Technik der aktuellen Smartphones möglich geworden. Anhand des Aufwands und der kreativen Energie die in das mobile Web fließt, ist der Boom nicht mehr weit.