Über 50 Millionen Menschen haben im Februar das mobile Internet mit dem Opera Mini Browser genutzt. Das hat Opera in einem Report bekannt gegeben.
Diese Neuigkeiten zeigen immer wieder, dass die mobile Nutzerschaft immer weiter wächst, diesen Monat sogar um 145%. Und diese Zahlen sagen nur über diejenigen etwas aus, die den Browser von Opera nutzen.
Eric Schmidt, der Chef von Google hat auf dem Mobile World Congress bekannt gegeben, dass man dem Thema „Mobile“ bei Google höchste Aufmerksamkeit schenkt. Das Ende der stationären PC-Ära verkündete er gleich mit.
Einer der Gründe für die neue Unternehmensstrategie ist, dass u.a. festgestellt wurde, dass viele Suchanfragen, oftmals aus Entwicklungsländern, von mobilen Endgeräten wie Smartphones kommen.
Natürlich hat das mobile Web viele weitere Vorteile. Worauf es in Zukunft ankommt, wenn man in diesem Geschäft bestehen will, wurde von Schmidt bereits definiert:
Rechenleistung
Konnektivität
Cloud Computing
Ich berichtete bereits im Oktober, dass man bei Google auf die Cloud setzten wird.
Damit wird es möglich sein, das Potential von Handys und Smartphones enorm zu steigern.
Durch die Cloud muss das mobile Endgerät nicht selbst die Leistung erbringen, denn diese wird von der Cloud zur Verfügung gestellt. Somit können verschiedene Dienste und Funktionen angeboten werden, wie bsp. Google Earth.
Ein Dienst, der kurz skizziert wurde, hat mich besonders beeindruckt: Spracherkennung. Und damit ist eine Art Echtzeit-Spracherkennung gemeint. Die Rechenleistung der Cloud, in der tausende Prozessoren und Geräte verbunden sind, wird es ermöglichen, dass man mit einer Person, deren Sprache man nicht beherrscht, telefoniert, während das Gespräch gleichzeitig übersetzt wird.
Wann dies Realität wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Aber es wird kommen.
Google ist sich sicher – das mobile Web ist die Zukunft. Und um die Herrschaft der Suche nicht an neue, innovative Mitbewerber zu verlieren, startet Google selbst mit Innovationen, um von Anfang an die mobile Suche zu dominieren.
Um die reale Welt etwas weiter mit dem Netz zu verbinden, startet Google jetzt mit dem „Favorite Places“ Programm:
Sticker mit QR-Codes werden an zahlreiche lokale Geschäfte verschickt. Die Inhaber können diese Sticker an Ihre Fenster usw. anbringen. Werden diese QR-Codes mit einem Smartphone wie bsp. dem iPhone gescannt erhällt der Nutzer verschieden Informationen wie Öffnungszeiten, Bilder, Bewertungen, oder sogar Gutscheine, die dann geladen und vorgezeigt werden können.
Desweiteren wurde am 3. Dezember auf der CNBC Show “Inside the Mind of Google” eine neue Technologie vorgestellt: Visual Search
In diesem Video (ab 3:30) wird Visual Search kurz präsentiert:
Mit Visual Search soll es möglich sein anhand von einem Foto eine Suche zu starten. Konkret heißt das: Man fotografiert mit seinem Handy bsp. einen Bahnhof in Chicago und erhällt Zugverbindungen, Preise, Wettervorhersagen etc. Oder aber man fotografiert ein Produkt, um Preisinformationen zu bekommen, ein Gebäude, um historische Hintergrundinformationen zu erfahren, eine Person, um das Facebook-Profil zu sehen, usw. Zwar ist diese Technologie noch in Entwicklung, doch sind die Möglichkeiten gigantisch.
Auch ging am 7. Dezember der offizielle Google Mobile Blog online. Der sehr interessante Artikel zum Start beschreibt eine neue Ära, die 3 neue verschiedene Arten der mobilen Suche per Handy umfasst:
Die Suche per Stimme (über das Mikrofon),
die Suche bezogen auf die nähere Umgebung (per GPS und Kompass),
und die Suche über die Sicht (per integrierter Kamera).
All das ist durch die Technik der aktuellen Smartphones möglich geworden. Anhand des Aufwands und der kreativen Energie die in das mobile Web fließt, ist der Boom nicht mehr weit.
Hunter Walk, Product-Management Director bei YouTube, hat auf der „GigaOm’s NewTeeVee“ Konferenz bekannt gegeben, dass mobile Uploads über Endgeräte wie das iPhone um 2000% gestiegen sind.
Grund hierfür nannte er vor allem die Tatsache, dass nahezu jeder mit seinem Smartphone auch gleichzeitig eine Kamera in seiner Tasche habe.
Zusammen mit einer guten Internetverbindung kommen die Videos direkt von der Straße ins Internet.