Die Nokia Siemens Networks haben den Auftrag erhalten, ein umfassendes LTE (Long Term Revolution) – Netz in den USA aufzubauen, das vorsieht, bis zum Jahre 2015 rund 92% der amerikanischen Bevölkerung zu erreichen.
Für das Mobilfunknetz der nächsten Generation sollen an die 40.000 Basisstationen aufgestellt werden, die, zusammen mit Satellitenfunk verknüpft, ein stabiles und ultraschnelles mobiles Internet ermöglichen sollen.
Zudem wurde am 19. Juli bekannt gegeben, dass die Nokia Siemens Networks das Mobilfunkgeschäft von Motorola übernehmen werden. Damit geht der Geschäftsbereich von Motorola in die NSN über, der, wie Mitte Juni angekündigt, abgegliedert werden sollte.
Nokia und das Nokia Siemens Network (NSN) haben den ersten Anruf über LTE (Long Term Evolution) erfolgreich getätigt. Das erste Mal wurden somit die 800-MHz-Frequenzen des Netzes getestet, dass Übertragungsgeschwindigkeiten von 70Mbit pro Sekunde verspricht.
Vodafone scheint keine Kosten und Mühen zu sparen, um die Entwicklung des Hochgeschwindigkeit-Netzes LTE (Long Term Evolution) voran zu bringen. So gab Joussen, der Chef von Vodafone-Deutschland, in einem Interview mit der FAZ bekannt, dass man bei LTE mit mindestens 5MBit rechnen kann. In Städten soll sogar die Leistung von 70MBit erreicht werden.
LTE ist ein schneller Ausbau zu wünschen, da die Datenaufkommen stetig steigen und das bisherige Netz schnell an seine Grenzen stoßen könnte.
Die Deutsche Telekom hat vor, ihr Netz noch im Sommer 2010 mit LTE (Long Term Evolution) zu erweitern. Damit sollen nicht nur bessere Verbindungs- und Übertragungsraten erreicht, sondern auch die allgemeine Versorgung mit Breitbandanschlüssen verbessert werden.
Desweiteren wurde nun die Preise für das neue iPhone bekanntgegeben: Mit dem kostengünstigsten Complete XS Tarif (€24,95 im Monat) gibt es das iPhone 4 32GB für ca. €400. Mit Complete L (ca. €120 im Monat) ist das neue Smartphone schon für €1 zu haben.
Ausgehend von der Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen am 12. April durch die Bundesnetzagentur, die €4,4 Milliarden eingebracht hatte, rechnet der IT-Branchenverband Bitkom mit einem zügigen Ausbau von LTE (Long Term Evolution).
Der Vorteil gegenüber der damaligen Enttäuschung mit UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) liegt darin, dass die Standorte bereits verfügbar seien und nur noch technisch erweitertert werden müssen. Zudem sei durch die 4 beteiligten Mobilfunkanbieter ein gesunder Wettbewerb gegeben.
Interessant in Bezug auf das mobile Internet und dessen Entwicklungen, sind vor allem folgende Funktionen:
Zum Einen wäre da das Retina Display, das mit einer Auflösung von 960 x 640 Pixeln mehr Pixel pro Inch darstellen, als das menschliche Auge wahrnehmen kann. Dies bedeutet eine Qualität die sogar Printmedien überlegen ist. Das Internet und vor allem Inhalte in Form von ebooks sind augenschonend zu genießen; der dadurch erreichte Comfort verstärkt die Vorteile des mobilen Internets erheblich.
Zum Anderen macht Apple alte Startrek-Träume war: Die Videotelefonie wird serienreif – mit FaceTime. Was seit langem in fortwährender Entwicklung steckte und immer wieder Enttäuschungen hervorbrachte ist nun verfügbar. Damit das Mobiltelefon-Netz unter den Datenmengen nicht zusammenbricht, wird auf WLAN und WiFi gesetzt.
Videotelefonie kann enorme kulturelle und soziale Einflüsse haben, da Kommunikationspartner auf Nuancen in Mimik und Gestik eingehen können. Vor allem Apple’s Bemühen FaceTime zu einem OpenSource Standard zu etabliereren ist großartig. So wird diese Technik zugänglich und eine Verbreitung ermöglicht.
Doch zurück zu den technischen Aspekten, werden vorerst Grenzen ersichtlich.
In letzter Zeit habe ich von den Problemen der Mobilfunkanbieter mit Netzüberlastungen berichtet. Da sich Smartphones immer mehr zu Mini-Computern wandeln, die enorme Daten verarbeiten, kann man darauf schließen das
1. sich der Trend zu Cloudcomputing verstärken und Rechenpower bei Bedarf verfügbar sein wird und
Wenn es nach den neusten Schätzungen von Coda Research Consultancy geht, wird sich das mobile Datenaufkommen allein im US-Markt bis zum Jahr 2015 vervierzigfachen. Schuld an dieser immensen Steigerung sind vor allem Videos, die bis dahin mehr als zwei Drittel des Datenaufkommens ausmachen werden.
Das Problem daran ist, dass die heutige Infrastruktur dafür in keinster Weise ausgelegt ist.
Folglich müssten Telekommunikationsunternehmen kräftig investieren, was zu höheren Preisen führen könnte. Und diese werden vielleicht schon bald gestemmt werden müssen, da davon ausgegangen wird, dass man bereits 2012 an die Auslastungsgrenzen stoßen wird.Es bleibt offen, wie der Ausbau des LTE (Long Term Evolution) – Netzes diesem Trend entgegenwirken kann.
Bald ist es soweit. Im April dieses Jahres startet die Lizenzvergabe für LTE (Long Term Evolution) in Deutschland. Den Nokia Siemens Networks zufolge wird der Netzausbau schnell voranschreiten.
Grund dafür ist das enorm gesteigerte Datenaufkommen bis 2015. Einer Prognose zufolge soll dieses bis dahin auf 23 Exabytes pro Jahr ansteigen. Das wäre eine Steigerung von 10.000% im Vergleich zu heute. Verantwortlich für diese Datenmengen sind u.a. Smartphones, die sich enorm verbreiten.
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen testet das mobile Breitband-Internet auf Basis von LTE (Long Term Evolution), worüber ich am 27. Oktober bereits kurz berichtet habe.
Die Funkbasisstation in Herscheid ist bereits in Betrieb; damit wird die neue Technik, die bsp. VoIP (Voice over IP) über Handys ermöglichen soll, erstmals in der Praxis getestet.
Es bleibt abzuwarten, wie robust bzw. wie störanfällig sich diese Technik heraustellt, aber dieser erste Schritt ist notwendig und vor allem vielversprechend.