Hootsuite ist ja bereits im März eine Partnerschaft mit Foursquare eingegangen, doch jetzt wird die Integration erst nützlich. Nach dem neusten Update kann man sich jetzt direkt über die Lite iPhone App von Hootsuite über Foursquare einchecken. Das ist praktisch, da man die App nicht mehr verlassen muss und die Funktionen jetzt optimal abgestimmt sind.
Foursquare, der Location-Based Service, mit dem man bei verschiedenen Locations einchecken kann um sich bsp. Coupons, Rabatte und andere Aktionen zu sichern, hat die Marke von 2 Millionen Usern überschritten. Location-Dienste sind zurzeit sehr im Trend und werden im mobilen Web noch für viel Aufsehen sorgen.
Für Foursquare läuft es überragend; $20 Millionen wurden in der letzten Finanzierungsrunde eingesammelt und auch Gowolla, der Hauptkonkurrent, wurde überflügelt – Foursquare ist bereits 4-mal so groß.
Mit Skout hat der erste mobile Location-Based Dating Dienst eine Millionen Nutzer erreicht. Grund am Erfolg dieser iPhone App hat mit Sicherheit die Brisanz die von Location Diensten ausgeht.
Einem Report von Juniper zufolge sollen im Jahr 2014 Location-Based Services wohlmöglich $12,7 Milliarden einbringen.
Bei diesen Services und Anwendung wird die Information relevanter, da die Position, also wo die Person sich aufhällt, eine Rolle spielt.
So kann man der Zielgruppe nicht nur nützliche Angaben zu Produkten und Dienstleistungen anbieten, sondern diese auch zu den Geschäften, Läden, etc. bringen, die in der Nähe sind.
In einer Studie, die im Science Magazins veröffentlicht wurde, haben Forscher herausgefunden, dass anhand von Daten, die Service Anbieter bereitgestellt hatten, Bewegungsabläufe zu 93% korrekt vorhergesagt werden können.
Daten werden bsp. aufgezeichnet, wenn man einen Anruf tätigt, eine SMS verschickt, usw.
Die Verbindung, die zur nächsten Funkstation aufgebaut wird, ermöglicht es die Position des Anrufers festzustellen.
Wenn bereits diese Daten ausreichen, um die Bewegungsabläufe und Gewohnheiten von Personen zu bestimmen, wird dies in Zukunft noch auf weitere Bereiche ausgeweitet werden können.
Was dies jedoch vorerst für das mobile Web bedeutet, wäre die Möglichkeit Datenaufkommen und Datenbedarf vorauszusagen, um somit bsp. Rechen- und Netzleistung effektiv bereitzustellen.