Interessant in Bezug auf das mobile Internet und dessen Entwicklungen, sind vor allem folgende Funktionen:
Zum Einen wäre da das Retina Display, das mit einer Auflösung von 960 x 640 Pixeln mehr Pixel pro Inch darstellen, als das menschliche Auge wahrnehmen kann. Dies bedeutet eine Qualität die sogar Printmedien überlegen ist. Das Internet und vor allem Inhalte in Form von ebooks sind augenschonend zu genießen; der dadurch erreichte Comfort verstärkt die Vorteile des mobilen Internets erheblich.
Zum Anderen macht Apple alte Startrek-Träume war: Die Videotelefonie wird serienreif – mit FaceTime. Was seit langem in fortwährender Entwicklung steckte und immer wieder Enttäuschungen hervorbrachte ist nun verfügbar. Damit das Mobiltelefon-Netz unter den Datenmengen nicht zusammenbricht, wird auf WLAN und WiFi gesetzt.
Videotelefonie kann enorme kulturelle und soziale Einflüsse haben, da Kommunikationspartner auf Nuancen in Mimik und Gestik eingehen können. Vor allem Apple’s Bemühen FaceTime zu einem OpenSource Standard zu etabliereren ist großartig. So wird diese Technik zugänglich und eine Verbreitung ermöglicht.
Doch zurück zu den technischen Aspekten, werden vorerst Grenzen ersichtlich.
In letzter Zeit habe ich von den Problemen der Mobilfunkanbieter mit Netzüberlastungen berichtet. Da sich Smartphones immer mehr zu Mini-Computern wandeln, die enorme Daten verarbeiten, kann man darauf schließen das
1. sich der Trend zu Cloudcomputing verstärken und Rechenpower bei Bedarf verfügbar sein wird und
Bestätigt und offiziell: Apple wird die Bing-Suche von Microsoft als Alternative zu Google auf dem iPhone anbieten, nachdem bereits im Dezember die Maps von Bing verfügbar waren.
Die Google-Suche bleibt zwar die Voreinstellung, aber mit der größeren Auswahl steigt der Wettbewerb zwischen den Suchmaschinen. Dies könnte im Interesse von Apple liegen, denn an einer eigenen mobilen Suchmaschine, die über die Stimme gesteuert wird, soll bereits gearbeitet werden.
Die New York Times hat eine App für das iPhone herausgebracht, mit der eine interaktive Stadtführung durch New York City möglich ist.
Präsentiert werden die besten Restaurants, Nachtclubs usw. in die man sich mit Foursquare einchecken kann. Die Integration mit dem Social Web ist selbstverständlich vorhanden und man kann sich über seine Erlebnisse im Big Apple über Facebook, Twitter und Co. austauschen.
Verknüpft mit der realen Welt zeigt das mobile Web sein volles Potential.
Dropbox bietet seinen Service nun auch für Smartphones an.
Mit der Android, iPhone & iPad App ist Dropbox nun auch mobil.
Ein netter Nebeneffekt ist, dass nun auch Synchronisationen und Datenübertragungen platformübergreifend möglich sind und funktionieren, also zwischen PC, iPad, Mac, etc.
Hier wird das Potential, das in der Cloud steckt, ansatzweise demonstriert: Meine Daten überall.
Google hat seine Bildersuche mobilen Geräten angepasst. Mit der neuen Funktion, die extra für iPhones und Adroids ausgerichtet ist, kann man jetzt durch Bilder scrollen.
Hier ein kurzes Video zu dem verbesserten Service von Google:
Nutzer des mobilen Internets sind aufgeschlossener gegenüber Werbung.
Das geht aus der neuen Studie des Marktforschungsinstituts NORDLIGHT research hervor.
Beliebt sind vor allem Gutscheine und Rabattaktionen. Was sonst noch interessant ist, und nicht aufgesetzt wirkt, sind relevante Tipps zum Ausgehen oder Einkaufen.
Hier können vor allem Location Based Services profitieren, die Aktionen in der Nähe empfehlen.
Dem mobile Werbemarkt scheinen viele also nicht abgeneigt zu sein, weil die Werbung auf dem Smartphone oder Handy eher Vorteile verspricht als das bisher der Fall war.
Eingebaut in Apps, wie beim iPhone oder iPad, kann das Potential wohlmöglich nochmal gesteigert werden.
Die neuste Version von Apple’s mobilen Betriebssystem wird u.a. folgende neue Funktionen bieten:
Multi-Tasking
Verschiedene Applikationen können jetzt gleichzeitig laufen (diese Funktion ist jedoch aufgrund des hohen Resourcenbedarfs erst für das iPhone 3GS verfügbar)
Ordner
Apps können jetzt in Ordner gelegt werden, ähnlich wie man dies bereits vom PC/MAC kennt
Ein gemeinsamer Posteingang
für E-Mails von verschiedenen Konten
iBooks
Der mobile Buchladen, bekannt vom iPad, wird jetzt auch für das iPhone verfügbar sein
Social Gaming Network
ermöglicht Echtzeitspiele mit anderen Leuten über das Internet
Wie iPad’s und iPhone’s unseren Umgang mit Medien verändern werden, darüber hat sich der Künstler Charis Tsevis des RAM Magazins Gedanken gemacht und Illustrationen entworfen.
Das Internet der Zukunft wird mit Touchscreens gesteuert, Maus und Tastatur werden als Eingabegeräte nicht mehr benötigt.
Wenn also Touchscreens eine so wichtige Rolle einnehmen werden, dann zeigt der Test, der von der MOTO Development Group durchgeführt wurde, wer zumindest zurzeit die Nase vorn hat: Das iPhone von Apple.
Getestet wurden die Sensibilität und Genauigkeit von aktuellen Smartphone Modellen.
Visual Search, die Funktion mit der man nur durch Anvisieren bestimmter Objekte eine Suche startet, hatte ich bereits im Dezember vorgestellt.
Mit oMoby wurde nun ein Programm für das iPhone bereitgestellt, mit dem man mobil und visuell suchen kann.
Jedes denkbare Objekt kann fotografiert werden (ein Barcode o.Ä. ist nicht notwendig) und sofort wird eine Suche generiert.
Angezeigt werden Informationen zum Produkt wie verschiedene Preise bei unterschiedlichen Händlern, Tests, Onlineshops, die dieses Produkt anbieten, usw.