Interessant in Bezug auf das mobile Internet und dessen Entwicklungen, sind vor allem folgende Funktionen:
Zum Einen wäre da das Retina Display, das mit einer Auflösung von 960 x 640 Pixeln mehr Pixel pro Inch darstellen, als das menschliche Auge wahrnehmen kann. Dies bedeutet eine Qualität die sogar Printmedien überlegen ist. Das Internet und vor allem Inhalte in Form von ebooks sind augenschonend zu genießen; der dadurch erreichte Comfort verstärkt die Vorteile des mobilen Internets erheblich.
Zum Anderen macht Apple alte Startrek-Träume war: Die Videotelefonie wird serienreif – mit FaceTime. Was seit langem in fortwährender Entwicklung steckte und immer wieder Enttäuschungen hervorbrachte ist nun verfügbar. Damit das Mobiltelefon-Netz unter den Datenmengen nicht zusammenbricht, wird auf WLAN und WiFi gesetzt.
Videotelefonie kann enorme kulturelle und soziale Einflüsse haben, da Kommunikationspartner auf Nuancen in Mimik und Gestik eingehen können. Vor allem Apple’s Bemühen FaceTime zu einem OpenSource Standard zu etabliereren ist großartig. So wird diese Technik zugänglich und eine Verbreitung ermöglicht.
Doch zurück zu den technischen Aspekten, werden vorerst Grenzen ersichtlich.
In letzter Zeit habe ich von den Problemen der Mobilfunkanbieter mit Netzüberlastungen berichtet. Da sich Smartphones immer mehr zu Mini-Computern wandeln, die enorme Daten verarbeiten, kann man darauf schließen das
1. sich der Trend zu Cloudcomputing verstärken und Rechenpower bei Bedarf verfügbar sein wird und
Dropbox bietet seinen Service nun auch für Smartphones an.
Mit der Android, iPhone & iPad App ist Dropbox nun auch mobil.
Ein netter Nebeneffekt ist, dass nun auch Synchronisationen und Datenübertragungen platformübergreifend möglich sind und funktionieren, also zwischen PC, iPad, Mac, etc.
Hier wird das Potential, das in der Cloud steckt, ansatzweise demonstriert: Meine Daten überall.
Eric Schmidt, der Chef von Google hat auf dem Mobile World Congress bekannt gegeben, dass man dem Thema „Mobile“ bei Google höchste Aufmerksamkeit schenkt. Das Ende der stationären PC-Ära verkündete er gleich mit.
Einer der Gründe für die neue Unternehmensstrategie ist, dass u.a. festgestellt wurde, dass viele Suchanfragen, oftmals aus Entwicklungsländern, von mobilen Endgeräten wie Smartphones kommen.
Natürlich hat das mobile Web viele weitere Vorteile. Worauf es in Zukunft ankommt, wenn man in diesem Geschäft bestehen will, wurde von Schmidt bereits definiert:
Rechenleistung
Konnektivität
Cloud Computing
Ich berichtete bereits im Oktober, dass man bei Google auf die Cloud setzten wird.
Damit wird es möglich sein, das Potential von Handys und Smartphones enorm zu steigern.
Durch die Cloud muss das mobile Endgerät nicht selbst die Leistung erbringen, denn diese wird von der Cloud zur Verfügung gestellt. Somit können verschiedene Dienste und Funktionen angeboten werden, wie bsp. Google Earth.
Ein Dienst, der kurz skizziert wurde, hat mich besonders beeindruckt: Spracherkennung. Und damit ist eine Art Echtzeit-Spracherkennung gemeint. Die Rechenleistung der Cloud, in der tausende Prozessoren und Geräte verbunden sind, wird es ermöglichen, dass man mit einer Person, deren Sprache man nicht beherrscht, telefoniert, während das Gespräch gleichzeitig übersetzt wird.
Wann dies Realität wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Aber es wird kommen.
Die Zeit Online hat in einem Beitrag das Jahr der Tablets ausgerufen.
Meiner Meinung nach sind diese neuen Geräte deshalb von Interesse, da hiermit das mobile Internet eine neue Dimension erreicht.
Sie sind mobil, ähnlich wie Smartphones, das Display jedoch, ist größer als bei Smartphones – Inhalte lassen sich weitaus besser darstellen.
Inhalte, die für Desktops, Notebooks und Netbooks gedacht sind, können erfahren werden, mit einem Gerät, komfortabel wie ein Handy.
Vielleicht wird man seine Zeitungen und Zeitschriften unterwegs auf einem Tablet lesen, man wird seine gesamte Musik- und Fotosammlungen immer dabei haben, wenn diese in die Cloud verlagert sind, und Arbeiten können vorbereitet werden, die dann im Büro mit leistungsfähigeren Computer weiter bearbeitet werden.
Wie ausgereift die Technik zurzeit ist, wird sich rausstellen, wenn die ersten Geräte auf dem Markt kommen.
Das iSlate von Apple (ich berichtete kurz) soll Ende Januar vorgestellt werden.
Ich, für meinen Teil, bin gespannt auf das, was kommen mag.
So klingt Eric Schmidt, Google’s CEO, als er auf einem Google Presse Event über die Kombination von mobilen Platformen wie Android zusammen mit der „Cloud“ spricht.
Es geht hierbei um die Entwicklung von Applikationen, die den Anwendern nützliche Funktionen bieten.
Ist erstmal ein riesiges Datennetz (Cloud) gespannt, so wird man in Zukunft von einem mobilen Endgerät aus auf eben dieses zugreifen können. Zusammen mit Werbung könnten die Nutzen kostenlos bleiben.
Schmidt ermutigt Entwickler jetzt mit der Umsetzung von Lösungen anzufangen, die Grenzen sind die Vorstellungskraft…