Wie eine Studie nun herausgefunden hat, sind 57% der Apps im Google Android Market frei. Damit sind die meisten Apps im Android Store kostenlos erhältlich. Zu diesem Ergebnis kommt kein anderer App Store. Zum Vergleich: Beim Apple App Store beträgt der Anteil der kostenlosen Apps nur 28%.
Dies hat jedoch auch eine negative Seite, da die Apps im Android-Shop nicht genug kontrolliert werden. Auch sei ein gewinnbringendes Geschäft mit dem Android Markt kaum möglich, so zumindest kritisieren Entwickler den App Store von Google.
Dennoch, und das geht aus einer weiteren Studie hervor, wird die Android Platform einen kräftigen Zulauf von Programmierern und Entwicklern bekommen. Das geht einher mit der rasanten Verbreitung des Betriebssystems von Google.
Auch HTC, der Hersteller von Smartphones wie dem HTC Desire, dem HTC HD2 oder dem HTC Legend, profitiert augenscheinlich vom Android Boom. So stiegen die Verkäufe im 2. Quartal um satte 63%, was einen Gewinn von $268 Millionen bedeutet.
In letzter Zeit gab es des Öfteren Meinungsverschiedenheiten bezüglich HTML5 und Flash. Während sich Steve Jobs für den Durchbruch von HTML5 einsetzte, wurde Flash von anderen Seiten als Multimedia-Platform gelobt. Interessant für App-Entwickler bleibt, unabhängig davon, die Frage, wie man eine Programmierung für mobile Geräte angeht.
Soll der Fokus auf Apple iOS, Palm WebOS, oder doch auf Google Android gesetzt werden?
Ist eine native App notwendig oder kann die gleiche Usability auch mit einer Web App erreicht werden?
Sencha Touch verschafft hier Abhilfe, indem eine Platform zur Verfügung gestellt wird, die auf den Standards HTML5, CSS3 und JavaScript basiert. Damit können platformübergreifende Apps programmiert werden, die sich auf den jeweiligen Geräten wie native Apps anfühlen sollen.
Microsoft hat der neuen Version seiner Bing App für das iPhone neue Funktionen spendiert. So werden nun auch Suchergebnisse aus dem Sozialen Netzwerk angezeigt, die relevanter sein können als die der standardmäßigen Internetsuche. Verbunden ist die neue Social Search mit Twitter und Facebook. Eine weitere neue Funktion nennt sich Visual Scanning, mit der Barcodes von Produkten wie Bücher, DVD’s oder Videospiele gescannt werden können. Nach erfolgreicher Identifizierung kann das Produkt über Online-Shops gekauft werden. Jedoch ist auch dieser neue Service wieder einmal nur in den USA verfügbar.
Was bislang ein Test-Service war, wurde nun für die breite Masse zur Verfügung gestellt. Als mobile App kann man Google Voice für Android, iPhone und WebOS (Palm) downloaden. Leider ist der Service von Google vorerst nur in den USA nutzbar. Da die Nutzerzahl jedoch bereits bei ca. 1 Millionen liegt und der Service weiter an Popularität gewinnt, ist die Freigabe für Europa wohl auch nur eine Frage der Zeit. Google Voice ist eine Art Telefon-Management-System, mit dem man verschiedene Geräte verknüpfen kann.
Ein aufschlussreiches Video illustriert den neuen Service von Google:
Für iPhones, BlackBerrys und Nokia S60s gibt es jetzt von Google eine Mobile App, mit der eine Suchanfrage per Stimme möglich ist. So muss man Wörter nicht mehr umständlich über die Tastatur bzw. das Tochscreen eingeben.
Darüber hinaus wurde die App “Google Maps Navigation” nun auch in Europa verfügbar gemacht. Dabei handelt es sich um ein vollständig ausgestattetes Navigationssystem, das kostenlos zu nutzen ist. Mit dabei sind Österreich, Belgien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien und Schweiz.
Beide Systeme kombiniert lassen einen während der Autofahrt schnell und unkompliziert nach Raststätten, Tankstellen und Sehenswürdigkeiten per Stimme suchen.
Die New York Times hat eine App für das iPhone herausgebracht, mit der eine interaktive Stadtführung durch New York City möglich ist.
Präsentiert werden die besten Restaurants, Nachtclubs usw. in die man sich mit Foursquare einchecken kann. Die Integration mit dem Social Web ist selbstverständlich vorhanden und man kann sich über seine Erlebnisse im Big Apple über Facebook, Twitter und Co. austauschen.
Verknüpft mit der realen Welt zeigt das mobile Web sein volles Potential.
Da Apps eine große Rolle im mobilen Internet spielen, ist die Suche nach relevanten Informationen wichtig.
Google hat seine mobile Suche angepasst und Suchergebnisse zu Apps hervorgehoben. Direkte Downloadlinks zum Android Market oder zum iPhone App Store sind nun deutlich leichter zu finden.
Dropbox bietet seinen Service nun auch für Smartphones an.
Mit der Android, iPhone & iPad App ist Dropbox nun auch mobil.
Ein netter Nebeneffekt ist, dass nun auch Synchronisationen und Datenübertragungen platformübergreifend möglich sind und funktionieren, also zwischen PC, iPad, Mac, etc.
Hier wird das Potential, das in der Cloud steckt, ansatzweise demonstriert: Meine Daten überall.
Bislang war man mit seinem iPhone auf die Browserkünste von Safari angewiesen.
Doch am 12. April hat Apple erstmals einen Browser von einem Drittanbieter in seinem App Store zugelassen.
Der Gewinner durch Apple’s neuer Offenheit, was die Softwarewahl betrifft, heißt Mini von Opera.
Und soeben wurde seitens Opera offiziell bekannt gegeben, dass der Browser mehr als eine Millionen Mal heruntergeladen wurde – und das an einem einizigen Tag!
Das ist mal ein erfolgreicher Einstand im App Store von Apple.