Nicht nur Microsoft hat die Arbeit an seinem Tablet “Courier” eingestellt.
Auch Hewlett-Packard hat vorerst aufgeben: Windows 7 sei als Software für Tablets nicht zufriedenstellend.
Meiner Meinung nach sind die Rückzieher nachvollziehbar und taktisch auch richtig. So kann der Markt nach dem iPad-Start erst einmal analysiert und Schwächen aufgedeckt werden. Voreilig etwas auf den Markt zu bringen, nur um irgendetwas anzubieten, wird keine Kunden erfreuen.
Durch die Übernahme von Palm hat HP zudem das Betriebssystem WebOS erworben. Dieses hat seine Stärken bereits im Palm Pre demonstrieren können. Nun kann Seitens Hewlett-Packard experementiert und angepasst werden.
Hoffen wir somit auf interessante Entwicklungen und innovative Produkte in naher Zukunft.
Wie nun bekannt wurde, hat sich Hewlett-Packard das Unternehmen und sein Know-How für $1,2 Milliarden gesichert. Eine große Rolle dabei hat wohl auch das WebOS gespielt, welches HP mit Sicherheit Vorteile im mobilen Markt verschafft.
Man darf gespannt sein, mit welchen Produkten Hewlett-Packard den Mobil-Markt aufmischen will.
Die Nachrichtenagentur ddp will ins mobile Geschäft mit News expandieren.
Dafür wurde investiert und die Mobil-Agentur Airmotion übernommen.
Airmotion ist ein Lieferant von Inhalten, zu deren Kunden u.a. auch ProSieben und United Internet gehören.
Das strategische Ziel ist es, auf iPhones und Blackberrys vertreten zu sein.
Wirklich beeindruckende Zahlen und Vergleiche, um die Dimensionen der mobilen Welt zu begreifen, werden in diesem Video präsentiert:
Wie am Ende des Videos nochmal darauf hingewiesen wird, sind dies nur Einschätzungen und Vorhersagen. Wie schnell sich das mobile Web wirklich verbreiten wird, kann sich zurzeit wohl niemand vorstellen.
Aus einer Studie, die von Ground Truth durchgeführt wurde, geht hervor, dass Nutzer des mobilen Internets 60% ihrer Zeit in Sozialen Netzwerken verbringen.
Ich gehe davon aus, dass dies bald die gute alte SMS verdrängen wird, da man sich auf Netzwerken wie Facebook Kurznachrichten schreibt, bei Twitter etwas postet, usw.
Nutzer des mobilen Internets sind aufgeschlossener gegenüber Werbung.
Das geht aus der neuen Studie des Marktforschungsinstituts NORDLIGHT research hervor.
Beliebt sind vor allem Gutscheine und Rabattaktionen. Was sonst noch interessant ist, und nicht aufgesetzt wirkt, sind relevante Tipps zum Ausgehen oder Einkaufen.
Hier können vor allem Location Based Services profitieren, die Aktionen in der Nähe empfehlen.
Dem mobile Werbemarkt scheinen viele also nicht abgeneigt zu sein, weil die Werbung auf dem Smartphone oder Handy eher Vorteile verspricht als das bisher der Fall war.
Eingebaut in Apps, wie beim iPhone oder iPad, kann das Potential wohlmöglich nochmal gesteigert werden.
Dem Erfolg von Apple’s iPad steht wohl vor allem in Deutschalnd wenig im Weg.
Der Grund: Über 37% können sich das Lesen von Zeitungen, Artikeln und Büchern am Bildschirm vorstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie vom Meinungsforschungsinstitut EARSandEYES.
Die Befragten geben an, dass Ihnen vor allem Flexibilität wichtig ist – eine Qualität der mobilen Nutzung.
Ein großer Vorteil ist mit Sicherheit auch die Auswahl im mobilen Webkatalog. Durch die Cloud hat man immer Zugriff auf hunderte Texte, die man dann in der Bahn oder im Park auf seinem iPad lesen kann.
Das http:// am Anfang einer Website kennt jeder User.
Oftmals ist die Eingabe heutzutage gar nicht mehr notwendig.
Dennoch, wenn dies obligatorisch war, musste man sich mit seiner Smartphone Tastatur oder dem Touchscreen quälen.
In der neusten Version von Google’s Browser Chrome wurde diese Zeile nun abgeschafft.
Trotz der Kritik, dass einiges so nicht mehr funktionieren könnte; das mobile Internet wird wieder einen Schritt simpler und leichter zu bedienen.
Das iPad ist das Technik-Thema Nr. 1 zurzeit. Ob im Internet, im Fernsehen oder in den Zeitungen und Zeitschriften. Überall taucht das neue magische Gerät von Steve Jobs auf.
Und die ersten Fakten können sich sehen lassen: Bereits am ersten Tag wurden 300.000 Exemplare verkauft. Das stellt sogar die Produkteinführung des iPhones in den Schatten, was in den ersten beiden Tagen 270.000 Mal verkauft wurde. Auch wurde fleißig im App Store eingekauft. So gingen bereits über eine Millionen Apps über die virtuelle Ladentheke.
Vor allem die journalistische Welt erhofft sich ein Wunder. Viel wurde in letzter Zeit über den Auflagenschwund von nahezu jeder Zeitung berichtet. Nun sieht man im iPad ein Geschenk Gottes, dass die traditionelle Welt mit der Moderne verbindet. So träumen Verlage von den Möglichkeiten Texte mit Videos, Audiomaterial und Bildern anzureichern. Dadurch werden Leser wieder bereit sein, für qualitativen Inhalt zu bezahlen.
Doch trotz des überwältigenden Presse-Echos, die das perfekte Mediengerät ausriefen, gab es bereits Beschwerden. So wurde über Probleme beim Lesen im Freien geklagt, wonach das iPad bei direkter Sonneneinstrahlung stark reflektieren und blenden soll, was den Medienkonsum deutlich einschränkt. Auch beanstanden viele die Probleme mit WLAN (Wireless Local Area Network) / WiFi. Nach einem Neustart oder nach dem Stand-By Modus erkennt das iPad vorhandene WLAN-Netzwerke nicht mehr. Dennoch sind dies wohl nur tropfen auf den heißen Stein, den der allgemein positive Eindruck kann nicht getrübt werden.
Vor lauter Euphorie haben bereits erste Universitäten in den USA angekündigt, all ihre Studenten mit iPads auszustatten. Diese seien die perfekten Werkzeuge zum Studium. Nur einige Eliteunis stellen sich dagegen, weil man eine übermäßige Belastung des Netzwerks befürchtet.
Der Störfaktor der von diesem Gerät außerdem ausgeht, ist die neue Art von Spielen, die wohl viele vom Lernen abhalten wird. Stolze 35% aller verfügbaren iPad-Apps sind Spiele, was das iPad auch zu einer Spielekonsole macht.
Die Möglichkeiten dieser neuen Gerätegattung sind wahrlich vielfältig. Vor allem das mobile Internet wird einen Schub bekommen. Durch die Einfachheit des iPads macht das mobile Web einfach Spaß und lässt seine Nutzer wieder auf eine größere Bildfläche schauen als sie es noch von ihren Smartphones gewohnt sind. Per iPod Touch Micro wird es sogar möglich mit dem iPad zu telefonieren.
Natürlich lässt der Erfolg die Konkurrenz nicht lange warten. Bislang haben HP (Hewlett-Packard), Microsoft, Google, Dell, Nokia und Toshiba bekannt gegeben an einem eigenen iPad zu basteln. Sogar ein deutsches Unternehmen ist mit seinem WePad dabei.
Diese neuen Geräte werden das Internet revolutionieren. Und endlich vollständig mobil machen.
Bislang war man mit seinem iPhone auf die Browserkünste von Safari angewiesen.
Doch am 12. April hat Apple erstmals einen Browser von einem Drittanbieter in seinem App Store zugelassen.
Der Gewinner durch Apple’s neuer Offenheit, was die Softwarewahl betrifft, heißt Mini von Opera.
Und soeben wurde seitens Opera offiziell bekannt gegeben, dass der Browser mehr als eine Millionen Mal heruntergeladen wurde – und das an einem einizigen Tag!
Das ist mal ein erfolgreicher Einstand im App Store von Apple.