Alle scheinen für das mobile Web aufzurüsten.
Erst übernahm Google Admob, dann kaufte Apple Quattro Wireless und nun ist der Browseranbiter Opera an der Reihe.
Bekannt gegeben wurde das Opera den mobilen Werbeanbieter AdMarvel gekauft hat. Der Deal soll einen Wert von $23 Millionen haben.
Natürlich wirkt dies im Vergleich zu den $750 Millionen die Google für AdMob hingelegt hat winzig, dennoch wird deutlich, wie begehrt die Anteile am mobilen Werbemarkt sind, der bis 2015 ein Volumen von unglaublichen $4 Milliarden haben soll.
Im Dezember berichtete ich von dem geplanten GEZ-Gebührenmodell, dass auch Nutzer von internetfähigen Handys und Computern zur Zahlung vorsieht.
Nun jedoch hat das Verwaltungsgericht Gießen die Einführung dieses Modells abgelehnt.
Wie andere Verwaltungsgerichte entscheiden, ist noch offen.
Es wird angenommen, dass sich dieses Jahr das Bundesverwaltungsgericht mit dem Fall beschäftigen wird.
Der Marktforscher Gartner prognostiziert das im Jahr 2013 die Zahl der internetfähigen Handys auf 1,82 Milliarden steigen wird. Computer hingegen wird es im Jahr 2013 1,78 Milliarden geben.
Was das für Auswirkungen auf das Internet haben wird, ist einleuchtend.
Anbieten müssen Ihre Auftritte im Web anpassen, da mobile Bildschirme kleiner sind als herkömmliche Monitore.
Auch ist die mobile Nutzung, aufgrund der Touchscreens, völlig verschieden.
Inhalte müssen eine andere Usability haben, als nur mit Tastatur und Maus ansteuerbar.
Man wird keine Unterschiede mehr zwischen dem stationären und mobilen Web machen, das Internet muss universell funktionieren.
Ich persönlich gehe davon aus, das bis dahin Tablets oder ähnliche Geräte eine große Rolle in der Nutzung des Internets spielen werden.
Das Barcode Scanning, das jedem bekannt sein dürfte, findet nun auch seinen Weg ins mobile Web.
Lange Zeit schon stößt man auf den Begriff “Internet of Things” in zahlreichen Artikeln über Zukunftstrends und Entwicklungen. “Internet of Things” meint eine Zeit in der nahezu alle Objekte mit RFID-Chips, Barcodes, etc. ausgestattet sind, die, untereinander verknüpft, ständig und intelligent Informationen miteinander austauschen.
Durch den Erfolg der letzten Generation von Smartphones, die oftmals mit Barcode-Scannern ausgestattet sind, kann eine Bewegung, hin zum “Internet of Things”, starten, die die breite Masse erreicht.
Barcodes sind im Gegensatz zu RFID-Chips kostengünstig und können somit schnell Verbreitung finden. Populär ist bsp. zurzeit der QR-Code (siehe u.a. Google’s “Favorite Places”), der Informationen bereithält, die man mit seinem Smartphone scannen kann. Meist sind Internetlinks hinterlegt, auf die sofort zugegriffen werden kann.
Schaut man nach Japan ist Barcode Scanning bereits etabliert, da man dort sein Mobiltelefon für nahezu alles verwendet, bis hin zum Bezahlen.
Der Vorteil liegt sicherlich beim Scannen von Produkten. So ist es möglich, den günstigsten Preis für ein Produkt herauszufinden. Dank des mobile Webs und Geo-Tagging kann dem User das Geschäft in seiner Nähe angezeigt werden, wo er dieses Produkt zum günstigsten Preis findet.
Gerade dieser bequeme und nützliche Preisvergleich sollte vor allem hier in Deutschland viele Menschen überzeugen.
Doch das Netz konnte leider nicht so konzipiert und aufgebaut werden, dass es für Anbieter und Netzbetreiber lukrativ geworden wäre.
Es scheiterte u.a. daran, dass die Sendeanlagen an den mit Gas bleuchteten Laternen der Stadt nicht angebracht werden konnten;
auch wurden historische Bereiche für die WLAN-Antennen von den Behörden nicht freigegeben.
Desweiteren wurde begründet, dass bereits viele Nutzer das Handynetz für das Internet benutzen und demnach nicht mehr auf WLAN angewiesen seien.
Dies sehe ich jedoch nicht so.
Das mobile Internet lebt von den vielfältigen Geräten, wie Notebooks und Netbooks, für die WLAN außerordentlich vorteilhaft wäre.
Hoffen wir, dass ähnliche Pläne, vielleicht in anderen Städten, doch noch in die Tat umgesetzt werden.
Die geplante Tagesschau App für Apples iPhone wird, so wie aus aussieht, das mobile Erlebnis weiter aufwerten.
Durch Ortsbestimmung über das iPhone soll der passende regionale Kanal ausgewählt werden, alle Sendungen sollen abrufbar sein, ob als Video oder Audio, und eine Funktion zum Verschicken von Nachrichten an Facebook und Twitter wird integriert sein.
Damit ist das Angebot reichhaltiger als der bisherige Internetauftritt der Tagesschau.
Dadurch, dass diese App gebührenfinanziert ist, wird sie kostenlos zu nutzen sein.
Für viele stellt dies natürlich eine Gefahr für kommerziell betriebene, private Nachrichtenanbieter-Angebote dar.
Dennoch – für iPhone Besitzer ist diese App ein beträchtlicher Mehrwert.
Im 1. Quartal 2010 soll die App für das iPhone verfügbar sein.
Die Zeit Online hat in einem Beitrag das Jahr der Tablets ausgerufen.
Meiner Meinung nach sind diese neuen Geräte deshalb von Interesse, da hiermit das mobile Internet eine neue Dimension erreicht.
Sie sind mobil, ähnlich wie Smartphones, das Display jedoch, ist größer als bei Smartphones – Inhalte lassen sich weitaus besser darstellen.
Inhalte, die für Desktops, Notebooks und Netbooks gedacht sind, können erfahren werden, mit einem Gerät, komfortabel wie ein Handy.
Vielleicht wird man seine Zeitungen und Zeitschriften unterwegs auf einem Tablet lesen, man wird seine gesamte Musik- und Fotosammlungen immer dabei haben, wenn diese in die Cloud verlagert sind, und Arbeiten können vorbereitet werden, die dann im Büro mit leistungsfähigeren Computer weiter bearbeitet werden.
Wie ausgereift die Technik zurzeit ist, wird sich rausstellen, wenn die ersten Geräte auf dem Markt kommen.
Das iSlate von Apple (ich berichtete kurz) soll Ende Januar vorgestellt werden.
Ich, für meinen Teil, bin gespannt auf das, was kommen mag.
Interessant war die Aussage, dass damit wohl der Tablet Pc iSlate unterstützt werden soll.
Der Tablet PC iSlate, der wohl Ende Januar offiziell vorgestellt werden soll, kombiniert mit der Technik von Quattro Wireless, kann eine überzeugende mobile Anzeigen-Plattform hervorbringen.
Seit dem iPhone ist Apple der mobile Markt definitiv schmackhaft geworden. Und weitere Schritte in diese Richtung sind zukunftsweisend.
Was das iSlate bringt, da darf man gespannt sein. Das mobile Internet wird, da bin ich mir sicher, davon profitieren.
Wie gestern laut paidContent bestätigt wurde, hat Apple Quattro Wireless für $275 Millionen gekauft.
Quattro Wireless, ein Mobile Ad Network, soll Apple nun dabei unterstützen, die vielen Apps profitabler zu machen.
Die Übernahme ist für das mobile Internet von Bedeutung, da bekräftigt wird, dass der Markt hart umkämpft ist.
Geld fließt und Innovationen werden gefördert.
Und auch Google scheint äußerst froh über den Kauf zu sein, gab es doch zuletzt Probleme mit der US-Kartellaufsicht wegen der AdMob-Übernahme. Denn jetzt sind die Karten wieder neu gemischt, wie Basicthinking sehr gut analysiert hat.