Jeder will am mobilen Web teilhaben. Und da Google seit einiger Zeit, aufgrund von ähnlichen Interessengebieten, mit Apple im Streit liegt (Apple hat bsp. seinen eigenen Kartendienst entwickelt), hat Microsoft wohl den richtigen Zeitpunkt abgewartet und seine Suchmaschine Bing als iPhone App veröffentlicht.
Nun gibt es also auf dem iPhone die Such- und Kartenfunktion von Bing; inwieweit dies Google’s Vormachtstellung gefährden wird, bleibt abzuwarten. Auch warten muss man auf die deutsche Version, denn vorerst wurde nur die englische Version zur Verfügung gestellt.
Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, doch die GEZ möchte ab 2010 alle Internetnutzer ohne Fernseher zur Kasse bitten. Die monatliche Gebühr würde sich demnach auf €17,98 belaufen und betrifft folglich auch Besitzer internetfähiger Mobiltelefone.
Auf den Punkt bringt es, wie ich finde, vor allem Marcel Pirlich (ZED Deutschland), Leiter des Arbeitskreis Mobile Internet & Entertainment: “Diese defacto-Kopfprämie kommt insbesondere für Jüngere, die maßgeblich das Mobile Internet vorantreiben, einer Internetsperre gleich…“
Google ist sich sicher – das mobile Web ist die Zukunft. Und um die Herrschaft der Suche nicht an neue, innovative Mitbewerber zu verlieren, startet Google selbst mit Innovationen, um von Anfang an die mobile Suche zu dominieren.
Um die reale Welt etwas weiter mit dem Netz zu verbinden, startet Google jetzt mit dem „Favorite Places“ Programm:
Sticker mit QR-Codes werden an zahlreiche lokale Geschäfte verschickt. Die Inhaber können diese Sticker an Ihre Fenster usw. anbringen. Werden diese QR-Codes mit einem Smartphone wie bsp. dem iPhone gescannt erhällt der Nutzer verschieden Informationen wie Öffnungszeiten, Bilder, Bewertungen, oder sogar Gutscheine, die dann geladen und vorgezeigt werden können.
Desweiteren wurde am 3. Dezember auf der CNBC Show “Inside the Mind of Google” eine neue Technologie vorgestellt: Visual Search
In diesem Video (ab 3:30) wird Visual Search kurz präsentiert:
Mit Visual Search soll es möglich sein anhand von einem Foto eine Suche zu starten. Konkret heißt das: Man fotografiert mit seinem Handy bsp. einen Bahnhof in Chicago und erhällt Zugverbindungen, Preise, Wettervorhersagen etc. Oder aber man fotografiert ein Produkt, um Preisinformationen zu bekommen, ein Gebäude, um historische Hintergrundinformationen zu erfahren, eine Person, um das Facebook-Profil zu sehen, usw. Zwar ist diese Technologie noch in Entwicklung, doch sind die Möglichkeiten gigantisch.
Auch ging am 7. Dezember der offizielle Google Mobile Blog online. Der sehr interessante Artikel zum Start beschreibt eine neue Ära, die 3 neue verschiedene Arten der mobilen Suche per Handy umfasst:
Die Suche per Stimme (über das Mikrofon),
die Suche bezogen auf die nähere Umgebung (per GPS und Kompass),
und die Suche über die Sicht (per integrierter Kamera).
All das ist durch die Technik der aktuellen Smartphones möglich geworden. Anhand des Aufwands und der kreativen Energie die in das mobile Web fließt, ist der Boom nicht mehr weit.